Hering fürs Baby: fettreicher Fisch nur frisch und ungesalzen
Hering ist ein fettreicher Fisch mit reichlich Omega-3-Fettsäuren – aber nur frisch und ungesalzen zubereitet passt er in die Beikost, denn Matjes und Salzhering sind viel zu salzig. Wir zeigen, ab wann Hering passt, warum er wertvoll ist, welche Formen tabu sind und wie du ihn babygerecht zubereitest.
Hering ist einer der klassischen fettreichen Fische und ein echtes Kraftpaket an Omega-3-Fettsäuren. Für die Beikost ist er wertvoll – allerdings nur in einer ganz bestimmten Form: frisch und ungesalzen. Die bekannten Varianten wie Matjes, Salzhering oder saure Heringe sind dagegen stark gesalzen oder eingelegt und damit für Babys völlig ungeeignet. Frisch zubereitet, schonend gegart und gut entgrätet ist Hering aber eine sehr wertvolle Fischmahlzeit.
Warum frischer Hering so wertvoll ist
Hering gehört zu den fettreichen Fischen und liefert dadurch besonders viel von den wertvollen Omega-3-Fettsäuren, die für die Entwicklung von Gehirn und Augen bedeutsam sind – warum Omega-3 für Babys wichtig ist, erklärt der eigene Ratgeber. Dazu bringt er hochwertiges Eiweiß, Jod und Vitamin D mit. Gerade fettreiche Fische sind in der Beikost wertvoll, weil sie deutlich mehr Omega-3 enthalten als magere Weißfische. Sein Geschmack ist kräftiger als der von Kabeljau, weshalb du am besten mit kleinen Mengen beginnst und beobachtest, ob er deinem Baby schmeckt. Wie Fisch generell in die Beikost passt, ordnet der Ratgeber zu Fisch in der Beikost ein. So ist frischer Hering eine besonders omega-3-reiche, wertvolle Ergänzung des Speiseplans.
Warum nur frischer, ungesalzener Hering passt
Der entscheidende Punkt beim Hering ist die Form, in der er angeboten wird. Die meisten bekannten Hering-Produkte sind stark verarbeitet: Matjes, Salzhering, Brathering und saure Heringe in Essig oder Sahne sind kräftig gesalzen oder eingelegt und enthalten viel zu viel Salz für ein Baby. Salz belastet die noch unreifen Nieren, weshalb Salz nicht in die Beikost gehört – diese Produkte sind also tabu. Geeignet ist ausschließlich frischer, ungesalzener Hering, den du selbst schonend garst. Gare ihn durch Dünsten, Dämpfen oder im Ofen, bis das Fleisch durchgegart ist, löse es von Haut und Gräten und taste sorgfältig nach den feinen Gräten ab, denn Hering ist grätenreich – welche Stücke generell heikel sind, ordnet der Ratgeber zur Erstickungsgefahr ein. So wird aus dem fettreichen Fisch eine sichere Mahlzeit.
Wie du Hering in die Beikost einbaust
In der Praxis bietest du frischen Hering ähnlich wie anderen Fisch an. Zerdrücke die weichen, grätenfrei geprüften Fischflocken mit etwas Kartoffel und mildem Gemüse zu einem Brei, der den kräftigeren Geschmack abmildert. Du kannst die Flocken auch unter Gemüse mischen. Wegen seines intensiveren Aromas beginnst du mit kleinen Mengen und beobachtest die Verträglichkeit, wie bei jedem neuen Lebensmittel. Biete Fisch insgesamt etwa ein- bis zweimal pro Woche an, fettreichen Fisch wie Hering wegen der Omega-3-Fettsäuren gerne als Teil davon. Achte auf wirklich frischen Fisch in guter Qualität und verzichte konsequent auf gesalzene oder eingelegte Fertigprodukte. Bleib beim Essen in der Nähe deines Babys. So wird frischer Hering zu einer wertvollen, omega-3-reichen Fischmahlzeit in der Beikost.
Fazit
Hering ist ein fettreicher Fisch mit besonders viel Omega-3, dazu Eiweiß, Jod und Vitamin D – aber nur frisch und ungesalzen passt er in die Beikost. Matjes, Salzhering, Brathering und saure Heringe sind viel zu salzig und damit tabu. Verwende ausschließlich frischen Hering, gare ihn schonend durch, entgräte ihn sorgfältig und biete die weichen Flocken zerdrückt mit Kartoffel und Gemüse an, ohne Salz und in kleinen Mengen. So ist frischer Hering eine besonders wertvolle Fischmahlzeit für den Babyteller.
Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei Fragen zur Ernährung deines Babys wende dich an deine Kinderärztin oder deinen Kinderarzt.
Häufige Fragen
Ab wann darf ein Baby Hering essen?
Frischer, ungesalzener Hering kann ab dem Beikoststart angeboten werden, etwa ab dem fünften bis siebten Monat, sobald dein Baby die Reifezeichen zeigt. Als fettreicher Fisch liefert er viel Omega-3. Wichtig ist, nur frischen, durchgegarten und sorgfältig entgräteten Hering zu verwenden – Matjes, Salzhering und saure Heringe sind tabu.
Warum sind Matjes und Salzhering fürs Baby tabu?
Matjes, Salzhering, Brathering und saure Heringe sind stark gesalzen oder sauer eingelegt und enthalten viel zu viel Salz für ein Baby. Salz belastet die noch unreifen Nieren. Für die Beikost eignet sich nur frischer, ungesalzener Hering, schonend gegart und entgrätet.
Wie bereite ich Hering für mein Baby zu?
Verwende frischen, ungesalzenen Hering, gare ihn schonend durch und löse das Fleisch von Haut und Gräten. Taste sorgfältig nach den feinen Gräten ab, denn Hering ist grätenreich. Biete die weichen Flocken zerdrückt mit Kartoffel und Gemüse an und verzichte vollständig auf Salz.





