Brennnessel fürs Baby: nährstoffreiches Wildkraut nur gegart anbieten
Die Brennnessel ist ein nährstoffreiches, eisenhaltiges Wildkraut, das gegart wie Spinat verwendet werden kann. Roh brennt sie, daher muss sie erhitzt werden. Wir zeigen, ab wann sie passt, worauf du achtest und wie du sie babygerecht einsetzt.
Die Brennnessel ist ein nährstoffreiches, eisenhaltiges Wildkraut, das gegart wie Spinat verwendet werden kann und in Suppen, Pürees und Gemüsegerichten eine kräftig grüne, milde Note gibt. Roh brennt sie durch ihre feinen Brennhaare, die Haut und Schleimhäute reizen, weshalb sie immer erhitzt wird. Gegart verliert sie diese Wirkung vollständig. Aus sauberer Sammlung und mit jungen, zarten Blättern ist die Brennnessel ein wertvolles Wildgemüse, das eine grüne, nährstoffreiche Note auf den Babyteller bringt.
Warum die Brennnessel etwas fürs Baby ist
Die Brennnessel liefert reichlich Eisen sowie Vitamin C, das die Eisenaufnahme aus pflanzlichen Quellen unterstützt, wie der Ratgeber zu Vitamin C und Eisenaufnahme erklärt, dazu Beta-Carotin, Kalzium und sekundäre Pflanzenstoffe. Damit zählt sie zu den nährstoffreichsten Wildkräutern. Gegart eignet sie sich gut, um Beikost ohne Salz schmackhaft zu machen, das in der Beikost gemieden werden sollte, wie der Ratgeber zu Salz in der Beikost erklärt. So lernt dein Baby ein nährstoffreiches Wildgemüse kennen und erweitert seine Geschmacksvielfalt.
Worauf du bei der Brennnessel achtest
Die feinen Brennhaare reizen Haut und Schleimhäute, daher muss die Brennnessel immer gegart, blanchiert oder kräftig gewässert werden und gehört nie roh in die Beikost. Sammle nur junge, zarte Blätter an sauberen Orten, fern von Straßen und gedüngten Feldern, und wasche sie gründlich. Hacke die gegarten Blätter fein, damit dein Baby sie gut aufnehmen kann, wie der Ratgeber zur Erstickungsgefahr erläutert. Wegen des Nitratgehalts wärmst du gegarte Brennnessel nicht wieder auf, ähnlich wie Spinat. Beginne mit einer kleinen Menge.
Wie du Brennnessel babygerecht einsetzt
Brennnessel ist ein gegartes, mildes Wildgemüse. Gegart und fein gehackt passt sie in ein Gemüse- oder Kartoffelpüree, in eine milde Brennnesselsuppe, unter Risotto oder gemischt mit anderem Gemüse, wo sie eine grüne, spinatartige Note gibt. Wichtig ist, sie immer zu garen, nie roh zu verwenden, junge Blätter aus sauberer Sammlung zu nehmen und sie nicht aufzuwärmen. Beginne mit einer kleinen Menge und bleib beim Essen in der Nähe deines Babys. So wird die Brennnessel zu einem nährstoffreichen Wildgemüse in der Beikost.
Fazit
Die Brennnessel ist ein nährstoffreiches, eisenhaltiges Wildkraut und eignet sich von Beikoststart an in kleinen Mengen, sofern sie gegart wird: Sie liefert Eisen, Vitamin C, Beta-Carotin und Kalzium. Wichtig ist, sie immer zu garen und nie roh zu geben, nur junge Blätter aus sauberer Sammlung zu verwenden, sie fein zu hacken und nicht aufzuwärmen. So wird die Brennnessel zu einem wertvollen Wildgemüse für den Babyteller.
Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei Fragen zur Ernährung deines Babys wende dich an deine Kinderärztin oder deinen Kinderarzt.
Häufige Fragen
Ab wann darf mein Baby Brennnessel essen?
Gegarte Brennnessel kann ab dem Beikoststart in kleinen Mengen angeboten werden, etwa ab dem fünften bis siebten Monat, sobald dein Baby die Reifezeichen zeigt. Wichtig ist, sie immer zu garen, nie roh zu geben und nur junge, sauber gesammelte Blätter zu verwenden.
Warum muss Brennnessel gegart werden?
Die feinen Brennhaare der Brennnessel reizen Haut und Schleimhäute. Durch Erhitzen, Blanchieren oder kräftiges Wässern werden sie unschädlich. Gegart verliert die Brennnessel ihre brennende Wirkung und kann wie Spinat verwendet werden. Roh gehört sie nicht in die Beikost.
Worauf muss ich beim Sammeln von Brennnesseln achten?
Sammle Brennnesseln nur an sauberen Orten, fern von Straßen, Hundewegen und gedüngten Feldern, und verwende junge, zarte Blätter. Wasche sie gründlich. Wegen des Nitratgehalts solltest du gegarte Brennnessel nicht aufwärmen, ähnlich wie Spinat.





