Sesammus (Tahin) fürs Baby: kalziumreiches Mus dünn aufstreichen und früh einführen
Sesammus, auch Tahin genannt, ist ein kalziumreiches Mus aus gemahlenem Sesam, das dünn aufgestrichen Brei und Brot bereichert. Sesam ist ein Allergen und sollte früh und regelmäßig eingeführt werden. Wir zeigen, ab wann es passt, worauf du achtest und wie du es babygerecht einsetzt.
Sesammus, im Orient als Tahin bekannt, ist ein cremiges Mus aus fein gemahlenem Sesam, das mit seinem nussig-herben Geschmack Brei, Joghurt und Gemüsedips bereichert. Es ist von Natur aus reich an Kalzium und gesunden Fetten. Da Sesam zu den wichtigsten Allergenen zählt, sollte er früh und regelmäßig eingeführt werden. Naturbelassen, ohne Zucker und Salz, dünn aufgestrichen oder untergerührt, bringt Sesammus eine nährstoffreiche, nussige Note auf den Babyteller.
Warum das Sesammus etwas fürs Baby ist
Sesammus liefert Kalzium, Eisen, gesunde ungesättigte Fette und pflanzliches Eiweiß, die zur Energieversorgung beitragen, wie der Ratgeber zu gesunden Fetten erklärt. Sesam gehört zu den Allergenen, die nach heutigem Wissen früh und regelmäßig eingeführt werden sollten, wie der Ratgeber zum Allergene einführen erklärt. Wähle ein naturbelassenes Mus ohne Zucker und Salz. So lernt dein Baby ein nährstoffreiches, nussiges Aroma kennen und du führst ein wichtiges Allergen behutsam ein.
Worauf du beim Sesammus achtest
Streiche Sesammus immer dünn auf weiches Brot oder rühre es unter Brei, Joghurt oder Püree, denn pures, dickes Mus ist klebrig und kann im Mund einen schwer zu schluckenden Klumpen bilden, wie der Ratgeber zur Erstickungsgefahr erläutert. Führe Sesam als Allergen einzeln und in kleiner Menge ein und beobachte dein Baby danach. Wähle ein naturbelassenes Mus ohne Zucker, Salz und Zusätze. Beginne mit einer kleinen Menge und steigere langsam.
Wie du Sesammus babygerecht einsetzt
Sesammus ist eine cremige, nährstoffreiche Zutat. Dünn aufgestrichen passt es auf weiches Brot, untergerührt in Brei, Naturjoghurt, Kartoffel- oder Gemüsepüree oder in einen milden Dip, immer ohne Zucker und Salz. So lässt sich das kräftige Aroma gut mit milden Zutaten ausgleichen. Wichtig ist, es nur dünn und nicht pur löffelweise zu geben, es als Allergen einzeln einzuführen und auf naturbelassene Ware zu achten. Beginne mit einer kleinen Menge und bleib beim Essen in der Nähe deines Babys. So wird Sesammus zu einer nährstoffreichen Zutat in der Beikost.
Fazit
Sesammus, auch Tahin genannt, ist ein kalziumreiches Mus aus gemahlenem Sesam und eignet sich von Beikoststart an in kleinen Mengen: Es liefert Kalzium, Eisen und gesunde Fette. Wichtig ist, es dünn aufzustreichen oder unterzurühren statt pur zu löffeln, Sesam als Allergen früh und einzeln einzuführen und ein naturbelassenes Mus ohne Zucker und Salz zu wählen. So wird Sesammus zu einer nährstoffreichen Zutat für den Babyteller.
Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei Fragen zur Ernährung deines Babys wende dich an deine Kinderärztin oder deinen Kinderarzt.
Häufige Fragen
Ab wann darf mein Baby Sesammus essen?
Sesammus kann ab dem Beikoststart in kleinen Mengen angeboten werden, etwa ab dem fünften bis siebten Monat, sobald dein Baby die Reifezeichen zeigt. Streiche es dünn auf oder rühre es unter Brei. Da Sesam ein Allergen ist, führe es früh, einzeln und in kleiner Menge ein.
Warum darf Sesammus nur dünn aufgestrichen werden?
Pures, dickes Mus ist klebrig und kann im Mund einen Klumpen bilden, der schwer zu schlucken ist. Streiche Sesammus deshalb immer dünn auf weiches Brot oder rühre es unter Brei, Joghurt oder Püree, statt es löffelweise pur zu geben.
Ist Sesam ein Allergen?
Ja, Sesam gehört zu den wichtigsten Allergenen. Wie andere Allergene sollte er früh und regelmäßig eingeführt werden, am besten einzeln und in kleiner Menge, um eine mögliche Reaktion zu erkennen. Beobachte dein Baby nach der ersten Gabe.





