Miso fürs Baby: sehr salzige Würzpaste im ersten Jahr besser meiden
Miso ist eine fermentierte Sojapaste, die sehr salzig ist und deshalb für Babys im ersten Jahr besser gemieden wird. Wir zeigen, warum sie nicht passt und wie du Gerichte stattdessen babygerecht würzt.
Miso ist eine herzhafte, fermentierte Paste aus Sojabohnen, die in der japanischen Küche zum Würzen von Suppen und Saucen genutzt wird. So aromatisch sie ist, enthält sie sehr viel Salz und ist deshalb für Babys im ersten Jahr nicht geeignet. Statt Miso würzt du Beikost besser mild mit frischen Kräutern. Dieser Ratgeber zeigt, warum Miso nicht passt und wie du Gerichte stattdessen babygerecht würzt.
Warum Miso für Babys nicht geeignet ist
Miso ist sehr salzreich, und Salz sollte in der Beikost im ersten Jahr gemieden werden, da die noch unreifen Nieren des Babys große Salzmengen nicht gut verarbeiten, wie der Ratgeber zu Salz in der Beikost erklärt. Zudem ist Soja ein Allergen, das einzeln eingeführt werden sollte, wie der Ratgeber zum Allergene einführen erläutert. Daher gehört Miso nicht in die Beikost im ersten Jahr.
Worauf du bei Miso achtest
Verzichte bei Babys im ersten Jahr ganz auf Miso und andere stark gesalzene Würzpasten. Auch fertige Miso-Suppen sind sehr salzig und damit ungeeignet. Würze stattdessen mild und nutze den Eigengeschmack von Gemüse. Wenn du später kleine Mengen Miso einführst, achtest du darauf, das Gericht sonst nicht zusätzlich zu salzen. So vermeidest du eine unnötige Salzbelastung in der Beikost.
Wie du statt Miso babygerecht würzt
Statt Miso würzt du Beikost mild mit frischen Kräutern wie Petersilie oder Schnittlauch, etwas gegarter Zwiebel oder Knoblauch und Gemüse mit kräftigem Eigengeschmack, wie der Ratgeber zu gesunden Fetten ergänzend zeigt, denn auch ein gutes Öl rundet den Geschmack ab. So bekommt das Essen Aroma, ohne dass du Salz oder salzige Pasten brauchst. Wichtig ist, im ersten Jahr auf Miso zu verzichten und mild zu würzen. So bleibt die Beikost salzarm und aromatisch für den Babyteller.
Fazit
Miso ist eine sehr salzige fermentierte Sojapaste und für Babys im ersten Jahr ungeeignet. Wichtig ist, sie zu meiden, mild mit frischen Kräutern und Gemüse zu würzen und Miso erst nach dem ersten Jahr und nur sehr sparsam einzusetzen. So bleibt die Beikost salzarm für den Babyteller.
Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei Fragen zur Ernährung deines Babys wende dich an deine Kinderärztin oder deinen Kinderarzt.
Häufige Fragen
Darf mein Baby Miso essen?
Miso ist für Babys im ersten Jahr nicht zu empfehlen. Die fermentierte Sojapaste enthält sehr viel Salz, das die Nieren des Babys belastet. Würze Gerichte stattdessen mild mit frischen Kräutern und biete Miso erst später und nur sehr sparsam an.
Warum ist Miso für Babys ungeeignet?
Miso ist sehr salzreich, und Salz sollte in der Beikost im ersten Jahr gemieden werden, da die Nieren des Babys es noch nicht gut verarbeiten. Zudem ist Soja ein Allergen. Deshalb gehört Miso nicht in die Beikost im ersten Jahr.
Womit würze ich statt Miso babygerecht?
Statt Miso würzt du mild mit frischen Kräutern, etwas Zwiebel oder Knoblauch und Gemüse mit Eigengeschmack. So bekommt das Essen Aroma, ohne dass du Salz oder salzige Pasten brauchst. Miso kommt frühestens nach dem ersten Jahr und nur sehr sparsam infrage.





