Augenbohnen fürs Baby: zarte Black-Eyed-Peas weich gegart anbieten
Augenbohnen, auch Black-Eyed-Peas genannt, sind eine zarte, schnell garende, eiweiß- und eisenreiche Hülsenfrucht, die gut durchgegart und zerdrückt in die Beikost passt. Wir zeigen, ab wann sie passen, warum sie wertvoll sind, warum sie gekocht gehören und wie du sie zubereitest.
Augenbohnen, auch Black-Eyed-Peas oder Kuhbohnen genannt, erkennt man an ihrem charakteristischen schwarzen „Auge" auf cremeweißem Grund. In der afrikanischen, südamerikanischen und südstaatlichen Küche sind sie ein Grundnahrungsmittel. Für die Beikost sind sie besonders praktisch, denn sie garen schneller weich als viele große Bohnen, schmecken mild und liefern reichlich pflanzliches Eiweiß und Eisen. Wie alle Hülsenfrüchte gehören sie gut durchgegart in die Beikost. Weich gekocht und zerdrückt sind Augenbohnen eine zarte, eiweißreiche Bereicherung auf dem Babyteller.
Warum Augenbohnen wertvoll sind
Augenbohnen gehören zu den eiweiß- und eisenreichen Hülsenfrüchten mit einigen Vorzügen für die Beikost. Ihr größter Pluspunkt ist der hohe Gehalt an pflanzlichem Eiweiß, das beim Wachstum hilft, kombiniert mit reichlich Eisen, das im Babyalter besonders wichtig ist und ergänzend zur Versorgung beitragen kann, wie der Ratgeber zum Eisenbedarf einordnet. Das pflanzliche Eisen wird zusammen mit einer Vitamin-C-Quelle besser aufgenommen, wie der Ratgeber zu Vitamin C und Eisenaufnahme erklärt. Dazu liefern Augenbohnen Folat, Ballaststoffe und Magnesium. Ihr besonderer Vorzug ist die Zartheit: Sie garen schneller weich als viele große Bohnen und schmecken mild, was sie unkompliziert macht. Damit sind sie besonders für die vegetarische und vegane Beikost eine wertvolle Eiweiß- und Eisenquelle. So sind weich gekochte Augenbohnen eine nährstoffreiche, zarte Hülsenfrucht, die die Beikost bereichert.
Warum Augenbohnen gekocht gehören und wie du sie zubereitest
Bei Hülsenfrüchten ist das gute Durchgaren wichtig. Augenbohnen garen zwar schneller weich als viele große Bohnen und brauchen oft weniger oder keine Einweichzeit, gehören aber wie alle Hülsenfrüchte gut durchgegart und nicht roh in die Beikost. Getrocknete Augenbohnen kochst du weich, bis sie ganz zart sind, und gießt das Kochwasser weg; falls du sie einweichst, gießt du auch das Einweichwasser weg. Augenbohnen aus der Dose sind bereits gegart; spüle sie gut ab, um Lake und Salz zu entfernen, und wähle Dosen ohne Salzzusatz. Die weich gegarten Bohnen zerdrückst du mit der Gabel oder pürierst sie zu einem cremigen Brei, gern durch ein Sieb gestrichen. Verzichte auf Salz und scharfe Gewürze, denn Salz gehört nicht in die Beikost. Da Bohnen ballaststoffreich sind, beginnst du mit kleinen Mengen. So bereitest du Augenbohnen weich und sicher zu.
Wie du Augenbohnen babygerecht anbietest
In der Praxis sind Augenbohnen vielseitig. Klassisch pürierst du die weich gekochten Bohnen mit etwas Kartoffel, mildem Gemüse und einer Vitamin-C-Quelle wie Tomate oder Paprika zu einem eiweißreichen Brei. Zerdrückte Augenbohnen ergeben mit etwas Öl auch einen milden Aufstrich oder passen unter ein Gemüsegericht oder einen milden, ungewürzten Eintopf für Babys. Etwas größere Babys können weiche, zerdrückte Bohnen als Fingerfood probieren. Kombiniere die Bohnen mit etwas gutem Öl und einer Vitamin-C-Quelle, um das Eisen besser nutzbar zu machen. Beginne mit kleinen Mengen. Bleib beim Essen in der Nähe deines Babys. So werden Augenbohnen zu einer eiweiß- und eisenreichen Mahlzeit in der Beikost.
Fazit
Augenbohnen sind eine zarte, eiweiß- und eisenreiche Hülsenfrucht und passen von Beikoststart an: Sie liefern pflanzliches Eiweiß, Eisen, Folat, Ballaststoffe und Magnesium – besonders wertvoll für die vegetarische Beikost. Sie garen schnell weich, gehören aber gut durchgegart und nicht roh in die Beikost; Dosenbohnen spülst du ab. Zerdrücke oder püriere die weichen Bohnen und biete sie ohne Salz mit einer Vitamin-C-Quelle an. Beginne mit kleinen Mengen. So sind Augenbohnen eine eiweißreiche Hülsenfrucht für den Babyteller.
Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei Fragen zur Ernährung deines Babys wende dich an deine Kinderärztin oder deinen Kinderarzt.
Häufige Fragen
Ab wann dürfen Babys Augenbohnen essen?
Augenbohnen können ab dem Beikoststart angeboten werden, etwa ab dem fünften bis siebten Monat, sobald dein Baby die Reifezeichen zeigt. Sie müssen gut durchgegart und weich sein, dann zerdrückst oder pürierst du sie. Roh gehören sie nicht in die Beikost. Beginne mit kleinen Mengen.
Warum sind Augenbohnen für Babys wertvoll?
Augenbohnen liefern reichlich pflanzliches Eiweiß, Eisen, Folat, Ballaststoffe und Magnesium. Als zarte, mild schmeckende Hülsenfrucht garen sie schnell weich und sind besonders für die vegetarische Beikost wertvoll, vor allem mit einer Vitamin-C-Quelle für die Eisenaufnahme.
Muss man Augenbohnen für Babys einweichen?
Augenbohnen garen schneller weich als viele große Bohnen und brauchen oft weniger oder keine Einweichzeit. Wie alle Hülsenfrüchte gehören sie aber gut durchgegart und nicht roh in die Beikost. Koche sie weich, gieße das Kochwasser weg und zerdrücke oder püriere sie dann.





